Die quantitativen Studien
Von Juni 2005 bis Februar 2006 wurden insgesamt 1801
schwangere Frauen unter 18 Jahren, die eine Schwangerschaftskonfliktberatung
oder eine allgemeine Schwangerschaftsberatung in einer pro familia
Beratungsstelle aufsuchten, anhand eines standardisierten Dokumentationsbogens
befragt.
Um zu überprüfen, ob die Ergebnisse typisch
für die pro familia Klientel oder für die Population aller
minderjährig Schwangeren gültig sind, wurden von Ende
Mai bis Ende August 2007 zudem 477 schwangere Frauen unter 18 Jahren,
die eine Beratungsstelle des Diakonischen Werkes aufsuchten, mit
dem gleichen Fragebogen befragt.
Die Befragung dauerte etwa 10 Minuten und erfolgte
nach dem Beratungsgespräch. Der Bogen umfasste 40 Fragen zum
sozialen und persönlichen Hintergrund der jungen Frau, zu ihrem
Partner und zur Situation, in der es zur Konzeption gekommen war.
Man kann davon ausgehen, dass unsere Stichprobe diejenigen minderjährigen
Schwangeren, die eine Beratungsstelle der pro familia oder der Diakonie
konsultieren, sehr gut abbildet. Ein Vergleich beider Studien im
Hinblick auf demographische Merkmale ergab nur geringe Unterschiede.
Wir gehen deshalb davon aus, dass die Ergebnisse unserer
quantitativen Studien für alle Frauen, die in den Jahren 2005
bis 2007 minderjährig schwanger wurden, repräsentativ
sind.
Ohne die sehr gute Zusammenarbeit mit den BeraterInnen
der pro familia und der Diakonie wäre diese Studie nicht möglich
gewesen; wir danken ihnen für ihr Engagement und ihre Mitarbeit.
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